Born Ruffians machen den Anfang

Das gewählte Album ist etwas ungewöhnlich für einen Wiedereinstieg, gerade weil die Herren in der Vergangenheit wenig Aufmerksamkeit vom Szene-Magazin Indie Feed erlangt habe (*Zwinkersmiley*), aber ein bisschen „voll drauf“ können wir in diesen Tagen wohl alle vertragen.

Also, rein da und anschnallen!

Die Born Ruffians haben sich dieses Jahr mit einem neuen Album zu Wort gemeldet und ballern ihren Sound wie in der ersten Stunde raus. So der Verdacht, so im letzten Album! Einschlägige Rhythmen marschieren normalerweise voran. Das Album startet mit „I Fall in Love Every Night“ ein, man muss also nicht davon ausgehen, sich in der Spotify-Playlist verklickt zu haben.

Nach einem Einstieg über „Breathe“ in dem Sie scheinbar neue Saiten an Ihrer Gitarre entdeckt zu scheinen haben, sind die Born Ruffians dort, wo man sie kennt, wo man sie hören will. Oben, schrill eben „voll drauf“ – „Dedication“. Das ist ja Punk?! Oder doch nicht?

Der Moment in dem es Mode wurde Alben mit weniger als zehn (10) Songs zu veröffentlichen ist irgendwie an mir vorbeigegangen. So sehr ich mich auch über den Anblick einer einstelligen Zahl in der Albumliste ärgere, so sehr wird mir immer wieder klar, dass mir ein verdammter Song reicht, um das Album zu lieben. Es mir zu kaufen und an die Betonwand zu nageln – The New Abnormal!

Das haben die Borns ja im letzten Album bereits erfolgreich geprobt. Naja, wie dem auch sei. So geht es im neuen Album nun weiter über „The Poet“ mit dem Untertitel (Can’t Jam) – Richtig gutes Ding, wenn die Elektroorgel scheinbar auch nur aus drei Tasten besteht. Aber hey, es die Born Ruffians, die dürfen das! Mit „I’m Fine“ und „Hey You – Maddy While“ wird es fast poppig, was gut passt. Etwas Zeit zum durchatmen. Mit „Squeaky“ wird es alles andere als „Squeaky“ – Die Borns packen Ihr Musical-Potential aus und zeigen das sie scheinbar gerne mal auf andere Bühnen musizieren möchten.

Ohne Pause, mit direktem Übergang der Orgel steigen wir als in den vorletzten Song ein. „Hazy Wave“. Mysteriöse Sounds versuchen unser Gehör in die Irre zu führen, hören wir da gerade etwa ein „Arcade Fire“ Album? Neeeeein… nicht doch, es heißt ja auch „Wavy Haze“ ihr Deppen. Kunstvoll.

Nicht ganz so schrill verabschieden sich die Kanadier und geben uns Hoffnung, dass gute Musik weiter Bestand hat und auch in Zukunft noch existieren wird, sofern Corona uns nicht alle kalt macht.

Bleibt gesund, das nächste Update wartet schon.

Der Sommer und Indie Feed sind zurück!

Nach langer Durststrecke und weniger Musik in der letzten Zeit ist Indie Feed zurück. Derzeit werden fleißig Playlists gepflegt und Musik gesammelt. Ein paar wirkliche Schmankerl wurden bereits gesichtet und warten darauf präsentiert und diskutiert zu werden.

Nicht etwa nur, weil die guten alten Herren Strokes ein neues „Album“ auf den Plattenmarkt geworfen haben. Es ist viel passiert, viel wurde released…

Ich bin gespannt was der Indie-Musiksommer so für uns parat hält. Gerade jetzt, wo wir keine Konzerte sehen können, keiner Bühne zu nahe kommen dürfen, muss der gute alte Kopfhörer auf dem Balkon, die Boombox im Garten oder Roomspeaker beim Homeoffice mehr denn je herhalten.

Am Wochenende gibt es das erste Update.

Neuer Monat neues Glück

Der Sommer hat sich etwas ausgepowert und überlässt allmählich der etwas kälteren Jahreszeit die Bühne. Zwar sind längst noch nicht alle Schweißperlen getrocknet und es kommt mit Sicherheit noch die ein oder andere warme oder gar heiße Woche, dennoch beruhigt sich alles wieder etwas.

Das sommerliche Treiben entspannt sich und passend dazu habe ich auch in diesem Monat wieder eine Playlist für euch. Zum Teil ruhiger und nachdenklicher, doch ganz ohne Rockbeats geht es nie. Die Playlist findet ihr wie immer in der rechten Sidebar auf der Startseite. Ich hoffe es gefällt und wünsche viel Freude beim reinhören.

Euer Leon

Liz Cooper & the Stampede mit Album!

Praise the lord! Da ist das Ding.

Still und leise haben Liz Cooper & the Stampede ihr erstes, richtiges Studio-Album veröffentlicht. Die Band aus Nashville, Tennessee mit Frontfrau Liz Cooper haben alte und neue Songs gebündelt, zum Teil neu interpretiert und auch am Tempo geschraubt. Entstanden ist das erste gemeinsame Album des Trios.

Ich persönlich habe mich unfassbar über das Album gefreut. Wenn auch nur einige, wenige neue Songs enthalten sind, so wurden die Perlen aus vergangenen Projekten doch aufgewertet. Die Zusammenstellung der Songs überzeugt und gibt wieder mit welchem Talent und welcher Hingabe die drei musizieren.

Leider fallen die Album-Songs auch dem so gängigen, sauberen Studiosound zum Opfer. Gerade am Bass ist dies zu spüren. Leider etwas zu clean für meinen Geschmack. Dennoch ein wunderbares Album mit herrlichen Rhythmen.

Übrigens, zu hören ist die Band auch in unserer August-Playlist.

Viel Spaß beim laufen lassen.

The Lonely Biscuits erstes Album

The Lonely Biscuits haben ihr erstes Album veröffentlicht und beim zweiten Mal hören hat es mich gepackt. Warum erst beim zweiten Mal? Weil das Album sehr vielschichtig ist. Songs mit Druck, Songs ohne Druck, Songs die vermeintlich ruhiger sind und irgendwie dann doch abgehen.

Ich habe für mich festgestellt das dies eines der besten Alben seit Beginn des neuen Jahres ist. Auch wenn ich im letzten Artikel erst über das Album von Sure Sure ähnliche Worte verloren habe, so möchte ich die Worte in diesem Artikel einfach so stehen lassen.

Das Album ist klasse und lehnt sich auf gegen den Kommerzquatsch den vieles Bands, gerade wenn diese in HD-Studios waren, so produzieren.

Vielen Dank an The Lonely Biscuits für dieses schöne Album.

Mit Sicherheit Sure Sure

Woaaah geil! Das Album ist klasse und vielschichtig. Einfach genial anzuhören. Ein Sommer 2018-Album wie man es sich wünscht.

Die Band Sure Sure hat es mal wieder geschafft etwas schönes zu gebären. Das neue Album, gut es ist schon ein paar Tage älter, ist eine absolute Empfehlung.

Schön das solche Musik noch hergestellt wird.

Kurzvorstellung: Summer Salt, das Salz für eure Sommersuppe

Die Band Summer Salt steht noch am Anfang und weiß es schon jetzt mit eigenen Mitteln und Stilen zu reizen und vor allem zu überzeugen. Von Tiefenentspannung bis ausgelassen daherschrammeln. Alles dabei. Als Geschmacksversuch haben wir euch den Song Time away from Home herausgesucht. Wer Little Joy mag, wird hier vielleicht auch etwas für sich wiederfinden. Viel Freude beim reinhören und genießen.

Granada mit neuem Brett

Servus Gemeinde,

die Burschen aus dem bergigen Österreich haben mal wieder was auf die Seiten oder in diesem Fall besser gesagt auf die Basedrum gebracht. Mit dem Titel Die Stodt bleiben Sie ihrer Linie treu und scheppern weiter.

Viel Spaß beim einschalten und abspielen.

Kurzvorstellung: Rikas

Hallo Musikmenschen,

hört zum Wochenende doch mal in die Songs von Rikas rein. Mit Slow Down und Lisa sind denen wirklich gute-Laune-Songs gelungen.

Viel Spaß beim reinhören!