Der August und seine Playlist

Schon ist wieder August. Wie letzte Jahr zur gleichen Zeit. Das Jahr hat die Hälfte von sich selbst überstanden und scheint hinten raus wieder ein bisschen normal zu werden.

In der August-Playlist warten ein paar, sicherlich bekannte Songs auf euch. Gut untergemischt um umgerührt aber auch ein paar neuere.

Viel Spaß im August an alle Indie-aner!

Juli 20′ Playlist online!

So schnell ging der Juni um. Ich hoffe ihr habt ihn genossen. der Monat hat uns alles geboten. Von super Sonnenschein über Regen bis Monsun.

Damit der Juli gut startet, gibts die neue Indie-Feed Juli-Playlist.

Viel Spaß

Juni 20′ Playlist online!

Krass, der Mai ist schon vorüber gezogen. Der Sommer aber steht immer noch vor der Tür. Uns erwarten drei Monate Sonne in der Chillzone!

Damit alles noch schöner wird, die frischgebackene Juni 20′ Playlist.

Viel Freude liebe Indieaner!

Hello some Strökes!

Die Strokes sind wieder da! Gut zugegeben, das Album The New Abnormal ist bereits im April erschienen und kann mittlerweile nicht mehr als Neuerscheinung betitelt werden. Doch aber lohnt es sich immer ein paar Worte über meine persönliche Lieblingsband zu verlieren.

Eine elektronische Bass Drum ist das erste Instrument welches auf der Platte zu hören ist, soviel zu den Fakten. Was dann folgt ist typisch, typisch genial und typisch anders aber immer noch typisch The Strokes. Mit The Adults Are Talking wird die in den letzten Jahren gestartete Reise des Experimentierens wieder mit voller Fahrt aufgenommen. Der Song schlägt nicht durch hat aber Fahrt und bietet alles, was ein Strokes-Song haben sollte. Gute Gitarren und einen guten Rhythmus mit Zielgeradigkeit. Kein Verlieren in den Unendlichkeiten der Instrumentenauswahl. Wenn gleich auch die Auswahl etwas außergewöhnlich ist und man meinen könnte, das es hätte auch nur einen Stroke bedarf um diesen Song aufzunehmen.

Nun denn, mit Selfless werden wir noch ein Stück ruhiger, dafür aber auch noch ein Stück strokesiger. Sehr guter, solider Song. Wie aus früheren Zeiten. Der Song hat genau das, was viele Kritiker schon lange bei den Strokes suchen.

Mit Brooklyn Bridge To Chorus wird legen Sie ein wenig Pop auf und bedienen sich einschlägiger Rythmen. Allerdings nehmen wir wieder etwas Fahrt auf und werden etwas crunchiger. Die Orgel liefert einen guten, simplen Sound. Julians Gesang ist teilweise wieder hart am Kämpfen, was aber eher Nostalgie erweckt als Verwunderung. Wer sich hier wunder, ist kein Strokes Fan.

Bad Decisions ist ein klarer Deep Fake und zwar haben sich die Strokes selber gefaked. Musikalisch als auch visuell (Siehe Musikvideo). Der Song erinnert stark an First Impression On Earth und könnte genauso auch von Ihrer dritten Platte stammen. Das ist ein Prädikat!

Meine Meinung: Bei Eternal Summer haben Sie definitiv eine ordentliche Ladung Pink Floyd eingenommen (Stelle: ab 1:32). Herausstechend: Julians Gesang der von funky über robotic bis hin zu kreischend dahinläuft. Spätestens hier weiß man, die Reise der Strokes ist noch lange nicht durch. Es wird sicher noch so einiges ausprobiert werden.

At The Door ist weniger ein Song sondern vielmehr ein Theme oder eine Hymne. Das Video ist der absolute Wahnsinn und trägt so viele Erinnerung meiner Kindheit zu Tage ohne konkret etwas daraus darzustellen. Absolute Gänsehaut. Von tief-rein bis treibend schön, mehr kann ich dazu nichts sagen. Außer der Reihe.

Die Frage habe ich ich mir, sicher wie viele von uns, auch schon oft gestellt. Why Are Sundays So Depressing? Die Band liefert zwei keine direkte Antwort darauf, aber dafür einen fluiden Song der absolut auf das Album passt. Richtig schöne Chorus. Die Gitarren liefern typische Riffs und der Rhythmus ist einfach ein Genuss.

Der darauffolgende Song, Not The Same Anymore, bestätigt alle Vermutungen. Das ist ein verdammt ruhiges Album. Aber gut, warum immer volldrauf? Das haben die Strokes doch wirklich selten gemacht. Ausgenommen Ihre Liveperformance. Man kann in der Garage auch gern mal zarte Klänge anstimmen und das Leben so genießen. Auch hier nehme ich gerne wieder das Wort Typisch in die Zeilen auf – Warum? Wer bei dem Refrain nicht einen Ansatz von Früher vielleicht sogar Is This It oder Automatic Stop hört sollte vielleicht von Qtips auf die Klobürste umsteigen. Toller Song, anzusiedeln ganz am Anfang.

Der neunte und leider auch schon letzte Track auf der Platte, „Ode To The Mets„, welche bekanntlich keine Ode an die Mets ist, könnte schon beim 2009 erschienenen Soloalbum „Phrazes For The Young“ von Julian Casablancas auf der B-Seite gelegen haben, beendet die Reise für 2020.

Fazit? – Zu wenig Songs, aber geil.

Ein Strokes-Fan

Born Ruffians machen den Anfang

Das gewählte Album ist etwas ungewöhnlich für einen Wiedereinstieg, gerade weil die Herren in der Vergangenheit wenig Aufmerksamkeit vom Szene-Magazin Indie Feed erlangt habe (*Zwinkersmiley*), aber ein bisschen „voll drauf“ können wir in diesen Tagen wohl alle vertragen.

Also, rein da und anschnallen!

Die Born Ruffians haben sich dieses Jahr mit einem neuen Album zu Wort gemeldet und ballern ihren Sound wie in der ersten Stunde raus. So der Verdacht, so im letzten Album! Einschlägige Rhythmen marschieren normalerweise voran. Das Album startet mit „I Fall in Love Every Night“ ein, man muss also nicht davon ausgehen, sich in der Spotify-Playlist verklickt zu haben.

Nach einem Einstieg über „Breathe“ in dem Sie scheinbar neue Saiten an Ihrer Gitarre entdeckt zu scheinen haben, sind die Born Ruffians dort, wo man sie kennt, wo man sie hören will. Oben, schrill eben „voll drauf“ – „Dedication“. Das ist ja Punk?! Oder doch nicht?

Der Moment in dem es Mode wurde Alben mit weniger als zehn (10) Songs zu veröffentlichen ist irgendwie an mir vorbeigegangen. So sehr ich mich auch über den Anblick einer einstelligen Zahl in der Albumliste ärgere, so sehr wird mir immer wieder klar, dass mir ein verdammter Song reicht, um das Album zu lieben. Es mir zu kaufen und an die Betonwand zu nageln – The New Abnormal!

Das haben die Borns ja im letzten Album bereits erfolgreich geprobt. Naja, wie dem auch sei. So geht es im neuen Album nun weiter über „The Poet“ mit dem Untertitel (Can’t Jam) – Richtig gutes Ding, wenn die Elektroorgel scheinbar auch nur aus drei Tasten besteht. Aber hey, es die Born Ruffians, die dürfen das! Mit „I’m Fine“ und „Hey You – Maddy While“ wird es fast poppig, was gut passt. Etwas Zeit zum durchatmen. Mit „Squeaky“ wird es alles andere als „Squeaky“ – Die Borns packen Ihr Musical-Potential aus und zeigen das sie scheinbar gerne mal auf andere Bühnen musizieren möchten.

Ohne Pause, mit direktem Übergang der Orgel steigen wir als in den vorletzten Song ein. „Hazy Wave“. Mysteriöse Sounds versuchen unser Gehör in die Irre zu führen, hören wir da gerade etwa ein „Arcade Fire“ Album? Neeeeein… nicht doch, es heißt ja auch „Wavy Haze“ ihr Deppen. Kunstvoll.

Nicht ganz so schrill verabschieden sich die Kanadier und geben uns Hoffnung, dass gute Musik weiter Bestand hat und auch in Zukunft noch existieren wird, sofern Corona uns nicht alle kalt macht.

Bleibt gesund, das nächste Update wartet schon.

Der Sommer und Indie Feed sind zurück!

Nach langer Durststrecke und weniger Musik in der letzten Zeit ist Indie Feed zurück. Derzeit werden fleißig Playlists gepflegt und Musik gesammelt. Ein paar wirkliche Schmankerl wurden bereits gesichtet und warten darauf präsentiert und diskutiert zu werden.

Nicht etwa nur, weil die guten alten Herren Strokes ein neues „Album“ auf den Plattenmarkt geworfen haben. Es ist viel passiert, viel wurde released…

Ich bin gespannt was der Indie-Musiksommer so für uns parat hält. Gerade jetzt, wo wir keine Konzerte sehen können, keiner Bühne zu nahe kommen dürfen, muss der gute alte Kopfhörer auf dem Balkon, die Boombox im Garten oder Roomspeaker beim Homeoffice mehr denn je herhalten.

Am Wochenende gibt es das erste Update.

Neuer Monat neues Glück

Der Sommer hat sich etwas ausgepowert und überlässt allmählich der etwas kälteren Jahreszeit die Bühne. Zwar sind längst noch nicht alle Schweißperlen getrocknet und es kommt mit Sicherheit noch die ein oder andere warme oder gar heiße Woche, dennoch beruhigt sich alles wieder etwas.

Das sommerliche Treiben entspannt sich und passend dazu habe ich auch in diesem Monat wieder eine Playlist für euch. Zum Teil ruhiger und nachdenklicher, doch ganz ohne Rockbeats geht es nie. Die Playlist findet ihr wie immer in der rechten Sidebar auf der Startseite. Ich hoffe es gefällt und wünsche viel Freude beim reinhören.

Euer Leon

Liz Cooper & the Stampede mit Album!

Praise the lord! Da ist das Ding.

Still und leise haben Liz Cooper & the Stampede ihr erstes, richtiges Studio-Album veröffentlicht. Die Band aus Nashville, Tennessee mit Frontfrau Liz Cooper haben alte und neue Songs gebündelt, zum Teil neu interpretiert und auch am Tempo geschraubt. Entstanden ist das erste gemeinsame Album des Trios.

Ich persönlich habe mich unfassbar über das Album gefreut. Wenn auch nur einige, wenige neue Songs enthalten sind, so wurden die Perlen aus vergangenen Projekten doch aufgewertet. Die Zusammenstellung der Songs überzeugt und gibt wieder mit welchem Talent und welcher Hingabe die drei musizieren.

Leider fallen die Album-Songs auch dem so gängigen, sauberen Studiosound zum Opfer. Gerade am Bass ist dies zu spüren. Leider etwas zu clean für meinen Geschmack. Dennoch ein wunderbares Album mit herrlichen Rhythmen.

Übrigens, zu hören ist die Band auch in unserer August-Playlist.

Viel Spaß beim laufen lassen.

The Lonely Biscuits erstes Album

The Lonely Biscuits haben ihr erstes Album veröffentlicht und beim zweiten Mal hören hat es mich gepackt. Warum erst beim zweiten Mal? Weil das Album sehr vielschichtig ist. Songs mit Druck, Songs ohne Druck, Songs die vermeintlich ruhiger sind und irgendwie dann doch abgehen.

Ich habe für mich festgestellt das dies eines der besten Alben seit Beginn des neuen Jahres ist. Auch wenn ich im letzten Artikel erst über das Album von Sure Sure ähnliche Worte verloren habe, so möchte ich die Worte in diesem Artikel einfach so stehen lassen.

Das Album ist klasse und lehnt sich auf gegen den Kommerzquatsch den vieles Bands, gerade wenn diese in HD-Studios waren, so produzieren.

Vielen Dank an The Lonely Biscuits für dieses schöne Album.