Ein Jahr 2020 – Der Spotifyalgorithmus und ich

Ich wünsche allen Verfolgern von Indie-Feed ein fröhliches neues fucking Jahr 2021. Es Muss ja und es wird. Ein bisschen wie eine Geburt… Es tat weh, es wird weh tun und am Ende ist es irgendwie wundervoll.

Ein großes Geschenk das ich zu Weihnachten erhalten habe? Klar die Familie. Klingt romantisch, ist es auch und das ist auch gut so. Danke dafür.

Außerdem habe ich einen Wasserkocher von Hario bekommen. Der lässt es zu, dass ich auch im Homeoffice, während ich telefoniere, fein mein Wasser für einen richtig guten Kaffee kochen kann. Nice!

Ein weiteres tolles Geschenk im Dezember? Der Spotify-Algorithmus. So oft er mich auch im vergangenen Jahr hat hängen lassen, umso mehr hat er im Dezember geliefert.

Wahnsinn und danke für die gute Musik die ich dadurch entdecken durfte. Auch wenn am Ende des Briefkastens für mein Dankeschön nur ein sehr leistungsstarker Computer steht. Cool was du so machst!

Ich habe in den letzten Wochen weiter fleißig die Monats-Playlist gefüttert und freue mich aufs das neue Jahr – Denn wie es so ist, mit guter Musik in der Tasche fährt es sich so wunderbar Bahn und lässt es sich so toll spazieren, Auto fahren, ob auf dem Weg zu Arbeit hin oder nach Haus zurück. Oder Aufräumen…

Gönnt euch das kommende Wochenende und schlendert über die Laubversüfften Bordsteine, diesmal ausnahmsweise ohne Knallerreste die nach zwei Tagen aussehen wie eine unwirkliche Menge an Hundekot. Schlendert mit guter Musik auf den Ohren, während sich das goldene Sonnenlicht in vielen Facetten und hoher Frequenz in den Wipfeln der nackten Baumkronen bricht.

Warm anziehen! Fröhliches neues Jahr 2021!

Hier die kurze aber unfassbar knackige Playlist für den Januar 2021:

Oktober Playlist

Schon ist ein Monat rum und der Herbst treibt endgültig sein Unwesen. Blätter fallen von den Bäumen und die Temperaturen gehen etwas aus dem Keller holen. Schade aber auch doch irgendwie schön.

Genießt die goldende Zeit und auch die Playlist.

Der August und seine Playlist

Schon ist wieder August. Wie letzte Jahr zur gleichen Zeit. Das Jahr hat die Hälfte von sich selbst überstanden und scheint hinten raus wieder ein bisschen normal zu werden.

In der August-Playlist warten ein paar, sicherlich bekannte Songs auf euch. Gut untergemischt um umgerührt aber auch ein paar neuere.

Viel Spaß im August an alle Indie-aner!

Juli 20′ Playlist online!

So schnell ging der Juni um. Ich hoffe ihr habt ihn genossen. der Monat hat uns alles geboten. Von super Sonnenschein über Regen bis Monsun.

Damit der Juli gut startet, gibts die neue Indie-Feed Juli-Playlist.

Viel Spaß

Juni 20′ Playlist online!

Krass, der Mai ist schon vorüber gezogen. Der Sommer aber steht immer noch vor der Tür. Uns erwarten drei Monate Sonne in der Chillzone!

Damit alles noch schöner wird, die frischgebackene Juni 20′ Playlist.

Viel Freude liebe Indieaner!

Hello some Strökes!

Die Strokes sind wieder da! Gut zugegeben, das Album The New Abnormal ist bereits im April erschienen und kann mittlerweile nicht mehr als Neuerscheinung betitelt werden. Doch aber lohnt es sich immer ein paar Worte über meine persönliche Lieblingsband zu verlieren.

Eine elektronische Bass Drum ist das erste Instrument welches auf der Platte zu hören ist, soviel zu den Fakten. Was dann folgt ist typisch, typisch genial und typisch anders aber immer noch typisch The Strokes. Mit The Adults Are Talking wird die in den letzten Jahren gestartete Reise des Experimentierens wieder mit voller Fahrt aufgenommen. Der Song schlägt nicht durch hat aber Fahrt und bietet alles, was ein Strokes-Song haben sollte. Gute Gitarren und einen guten Rhythmus mit Zielgeradigkeit. Kein Verlieren in den Unendlichkeiten der Instrumentenauswahl. Wenn gleich auch die Auswahl etwas außergewöhnlich ist und man meinen könnte, das es hätte auch nur einen Stroke bedarf um diesen Song aufzunehmen.

Nun denn, mit Selfless werden wir noch ein Stück ruhiger, dafür aber auch noch ein Stück strokesiger. Sehr guter, solider Song. Wie aus früheren Zeiten. Der Song hat genau das, was viele Kritiker schon lange bei den Strokes suchen.

Mit Brooklyn Bridge To Chorus wird legen Sie ein wenig Pop auf und bedienen sich einschlägiger Rythmen. Allerdings nehmen wir wieder etwas Fahrt auf und werden etwas crunchiger. Die Orgel liefert einen guten, simplen Sound. Julians Gesang ist teilweise wieder hart am Kämpfen, was aber eher Nostalgie erweckt als Verwunderung. Wer sich hier wunder, ist kein Strokes Fan.

Bad Decisions ist ein klarer Deep Fake und zwar haben sich die Strokes selber gefaked. Musikalisch als auch visuell (Siehe Musikvideo). Der Song erinnert stark an First Impression On Earth und könnte genauso auch von Ihrer dritten Platte stammen. Das ist ein Prädikat!

Meine Meinung: Bei Eternal Summer haben Sie definitiv eine ordentliche Ladung Pink Floyd eingenommen (Stelle: ab 1:32). Herausstechend: Julians Gesang der von funky über robotic bis hin zu kreischend dahinläuft. Spätestens hier weiß man, die Reise der Strokes ist noch lange nicht durch. Es wird sicher noch so einiges ausprobiert werden.

At The Door ist weniger ein Song sondern vielmehr ein Theme oder eine Hymne. Das Video ist der absolute Wahnsinn und trägt so viele Erinnerung meiner Kindheit zu Tage ohne konkret etwas daraus darzustellen. Absolute Gänsehaut. Von tief-rein bis treibend schön, mehr kann ich dazu nichts sagen. Außer der Reihe.

Die Frage habe ich ich mir, sicher wie viele von uns, auch schon oft gestellt. Why Are Sundays So Depressing? Die Band liefert zwei keine direkte Antwort darauf, aber dafür einen fluiden Song der absolut auf das Album passt. Richtig schöne Chorus. Die Gitarren liefern typische Riffs und der Rhythmus ist einfach ein Genuss.

Der darauffolgende Song, Not The Same Anymore, bestätigt alle Vermutungen. Das ist ein verdammt ruhiges Album. Aber gut, warum immer volldrauf? Das haben die Strokes doch wirklich selten gemacht. Ausgenommen Ihre Liveperformance. Man kann in der Garage auch gern mal zarte Klänge anstimmen und das Leben so genießen. Auch hier nehme ich gerne wieder das Wort Typisch in die Zeilen auf – Warum? Wer bei dem Refrain nicht einen Ansatz von Früher vielleicht sogar Is This It oder Automatic Stop hört sollte vielleicht von Qtips auf die Klobürste umsteigen. Toller Song, anzusiedeln ganz am Anfang.

Der neunte und leider auch schon letzte Track auf der Platte, „Ode To The Mets„, welche bekanntlich keine Ode an die Mets ist, könnte schon beim 2009 erschienenen Soloalbum „Phrazes For The Young“ von Julian Casablancas auf der B-Seite gelegen haben, beendet die Reise für 2020.

Fazit? – Zu wenig Songs, aber geil.

Ein Strokes-Fan